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Walt: unkompliziert. Überall verständlich. Kurzform von —> Walter. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: herrschen, Heer. 20. Jh.: Walt Disney, weltberühmter amerikanischer Zeichner und Produzent, erfand so wunderbare Wesen wie Mickymaus, Donald Duck, Bambi, Dumbo ...

Walter: weit abgeschlagen auf der Hitliste. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: herrschen, Heer. 12./13. Jh.: Walther von der Vogelweide, bis heute gepriesener Minnesänger, Dichter mittelalterlicher Verse. Seine berühmteste Zeile: »Ich säz üf eime steine ...« 20. Jh.: Walter Benjamin - eigentlich Walter Bendix Schönflies Benjamin - war Philosoph, Literaturkritiker und Übersetzer. Machte sich Gedanken über die gesellschaftliche Entwicklung Europas. Starb auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Weitere Formen: Walther, Wolter. In Frankreich: Gautier, Gauthier; in Italien: Gualtieri, Gualtiero; in den Niederlanden: Wout, Wouter; in Friesland: Woltje. Abkürzungen: Walo, Walt.

Walto, Waldo: Kurzformen von Namen mit der Anfangssilbe »Wald« wie die fast vergessenen Namen Waldomar, Waldfried, Waidebert. Abkürzung: Dodi.

Wanja. Auch Vanja: freundlich. Verwandt mit Ivan /—> Johannes. Aus dem Hebräischen. Bedeutung: der Herr ist gnädig. Auch weiblich. Bulgarische Variante: Wanjo.

Warnart. Auch Warnert: in Norddeutschland bekannt. Verwandt mit Wernhard. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: wehren, hart. Abkürzungen: Hardy, Warn.

Wasja: liebevoll. Attraktiv. Hergeleitet von —> Wassili. Aus dem Griechischen. Bedeutung: Der Königliche.

Wassili, Wassilij. Auch Wassily: russische Namen, angelehnt an —> Basilius. Aus dem Griechischen. Bedeutung: der Königliche. Über lange Zeiten hinweg ein Fürstenname. Nicht nur in Russland beliebt. 19./20. Jh.: Wassily Kandinsky, berühmter russischer Maler, Kunsttheoretiker, erst Vertreter des Expressionismus, später der abstrakten Kunst. Mitglied der Gruppe »Der Blaue Reiter«, der auch —* Alexej von Jawlensky, —> August Macke und Franz Marc angehörten. Abkürzungen: Siljo, Silyo, Wasio, Wasja.

Weif: eingängig. Einfache Schreibweise. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: junger Hund, Fuchs, Wolf. Im Mittelalter im Herrscherhaus der Weifen beliebt.

Wendel: liebevoll. Unbeschwert und unkompliziert. Kurzform von weitgehend vergessenen Namen wie Wendelbert, —> Wendelin. Der Wortanfang »Wendel« bezieht sich auf den Stamm der Wandalen. Abkürzungen: Wend, Wenz.

Wendelin: fröhlich. Beschwingt. Der Wortanfang »Wendel« bezieht sich auf den Stamm der Wandalen. 6. Jh.: Der heilige Wendelin, vielleicht ein Königssohn, wollte der Legende nach nicht herrschen, sondern lieber missionierend durch Europa ziehen und als Viehhirte arbeiten. Nach ihm wurde die Stadt St. Wendel benannt. Namenstag: 21. Oktober. Abkürzungen: Linjo, Lino, Wend, Wenz.

Wenzel: alt, aber nicht verstaubt. Kurzform von Wenzeslaus, einem slawischen Namen. Bedeutung: mehr und Ruhm. In Böhmen gab es im Mittelalter mehrerer Herrscher namens Wenzel. 10. Jh.: Der heilige Wenzel wurde schon als Kind zum Fürsten bestimmt, bemühte sich unter dem Einfluss seiner Großmutter Ludmilla um die Christianisierung von Prag und musste dafür mit seinem Leben büßen. Namenstag: 28. September. Abkürzung: Wenz. Werner. Auch Wernher: nicht gerade hitverdächtig. Aus dem Althochdeutschen. Wahrscheinlich ein Hinweis auf den germanischen Stamm der Warnen. Im 19./20. Jh. besonders beliebt. 19. Jh.: Wirtschaftlich besonders erfolgreich war Werner von Siemens. Gründete die Firma »Siemens«, die mit Telegraphenleitungen ihren ersten großen Gewinn machte, und leitete das Zeitalter der Elektrotechnik ein. 20. Jh.: Der Forscher und Raketenkonstrukteur Wernher von Braun wurde »Vater der Raumfahrt« genannt. Im Niederdeutschen: Warner; in Skandinavien: Verner; in Frankreich: Varnier, Ver-nier. Kosename: Wessel.

Wiehert. Auch Wichard, Wickart, Wickhart: aus dem Nordischen. Hergeleitet von dem alten Namen Wighard. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Kampf und hart. Abkürzungen: Wigge, Wigger, Wiggo, Wjard.

Wido, Wito: jeweils ein ansprechender Zweiklang. Leicht verständlich. Einfache Schreibweise. Verwandt mit —> Guido. Die Anfangssilbe »Wid« stammt aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Wald. Auch: Widu.

Wieland, Wielant: aus dem Altnordischen. Wahrscheinliche Bedeutung: List, Gesinnung. 20. Jh.: Der Opernregisseur und Bühnenbildner Wieland Wagner, Enkel von —> Richard Wagner, leitete lange Jahre zusammen mit seinem Bruder Wolfgang die Bayreuther Festspiele. Varianten: Weiland, Wielant, Welant. In Dänemark: Völund; in Frankreich: Galland. Abkürzungen: Lando, Win.

Wigand, Wiegand: bodenständig. Bestimmt kein Modename. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: der Kämpfende. Variante: Weigand. Abkürzung: Wiggo.

Wigo: Kurzform von weitgehend vergessenen alten Namen mit der Anfangssilbe »Wig«. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Kampf. Auch: Wikko.

Wilbert: heute fast vergessen. Verwandt mit Willibert. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Wille, glänzend. Abkürzungen: Bert, Will, Willi, Willy.

Wilhelm: traditionell. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Wille und Helm. 11. Jh.: Wilhelm der Eroberer, als unehelicher Sohn von Robert I., Herzog der Normandie, geboren, setzte sich gegen viele Widerstände durch, um als William II. der Nachfolger seines Vaters zu werden. Später eroberte er England und wurde, am Ziel seiner Träume, als Wilhelm I. König des Inselreiches. Der Name Wilhelm war in den vergangenen Jahrhunderten vor allem in Preußen gefragt, gerade bei Königen und Kaisern. 18./19. Jh.: Wilhelm von Humboldt, Staatsmann, Diplomat, Reformer in Preußen, aber auch Gelehrter, setzte sich mit den Kulturwissenschaften auseinander und ist zusammen mit seinem Bruder —> Alexander berühmt geworden. Ein weiteres berühmtes Gespann: Wilhelm Grimm sammelte zusammen mit seinem Bruder —> Jacob Märchen. 19./20. Jh.: Alle begeisterten Comicleser haben Wilhelm Busch, Zeichner und Geschichtenerfinder, zu danken - er ist der Urvater des Comics. Über seine Geschichte von »Max und Moritz« können Kinder und Erwachsene heute noch lachen. In Schweden, Bulgarien: Vil-helm; in Dänemark: Villum, Willum; in Frankreich: Guil-laume; in Spanien: Guillermo. Abkürzungen: Bill, Helm, Wicko, Wico, Will, Willi, Willy, Wilm, Wim.

Wilko: hergeleitet von —> Wilhelm. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Wille und Helm. Weitere Formen: Wilk, Wilken, Wilkin, Williko. Abkürzungen: Koko, Kon, Konno, Wiko, Will, Wilm, Willm, Wim.

Will: Kurzform von Namen mit den Anfangsbuchstaben »Will«, wie etwa ~> Wilhelm, Willhard, Willard. 20./21. Jh.: Will Eisner, Comiczeichner in den USA, hat die Entwicklung der Comics stark beeinflusst. Wirkte prägend und stilbildend auf junge Comic-Künstler.

Willard: moderner als der verwandte Name Willhard. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Wille und hart.

Willem: frisch. Unbeschwerter als der verwandte Name —> Wilhelm. In den Niederlanden üblich. 20./21. Jh.: Der niederländische Kronprinz, Sohn von Königin Beatrix und —> Claus von Arnsberg, trägt den langen Namen Willem-Alexander Claus George Ferdinand van Oranje-Nassau. Eine Variante: Weilern. Abkürzungen: Will, Wim.

Willi. Auch Willy: früher ein Renner. Kurzform von Namen mit der Anfangssilbe »Wil« wie Willhard, Willibald oder Willibert. 20. Jh.: Willy Brandt, zuerst Bürgermeister von Berlin und später Bundeskanzler, setzte als Politiker Meilensteine. Für seine um Entspannung bemühte Ostpolitik erhielt er den Friedensnobelpreis.

William: in England bekannte Form von —> Wilhelm. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Wille, Helm. 16./17. Jh.: Ein besonders eindrucksvoller William ist sicherlich der Dichter und Dramatiker William Shakespeare, dessen Theaterstücke heute noch Geltung haben. 20./21. Jh.: Bei den Jüngeren beliebt: Prinz William, Prinz von Großbritannien und Nordirland, der nach seinem Vater Charles an zweiter Stelle der britischen Thronfolge steht. Viele würden lieber ihn als direkten Nachfolger der Queen sehen. Abkürzungen: Bill, Billy, Will, Wim.

Wilm. Auch Willm: norddeutsch. Kurz und knapp. Kurzform von —> Wilhelm. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Wille und Helm.

Wilson: aus England. Bezieht sich auf einen alten Familiennamen. Bürgert sich bei uns gerade ein.

Wim: neueren Datums. Kurzform zu —> Wilhelm oder verwandten Namen wie —> Willem oder —> William. Alle aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Wille und Helm.

Winald, Winold oder Winolt: aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Freund, herrschen. Abkürzungen: Naldo, Win.

Winand, Wienand: aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Kampf, kühn. Abkürzungen: Nando, Weigel, Wiek, Wig, Wiggo, Win, Wyn oder Wyne. —> Wynand.

Winrich, Winnrich: ein alter Name mit langer Tradition. Nicht gerade im Hoch. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Freund, Macht, mächtig, reich. Abkürzungen: Ricci, Rieh, Richie, Rick, Win.

Winston: typisch englisch. Auch auf dem Kontinent bekannt. Hinweis auf einen Familiennamen. 19./20. Jh.: Unvergessen ist Winston Churchill - eigentlich Winston Leonard Spencer Churchill, bedeutender britischer Staatsmann. War zweimal Premierminister und führte Großbritannien durch den zweiten Weltkrieg. Außerdem machte er sich als Autor historischer und politscher Werke einen Namen. Erhielt den Nobelpreis für Literatur. Andere Namensformen: Wynstan, Wynston. Abkürzung: Win.

Witigo, Wittigo: versponnen, besonders. Ein alter Name aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Wald und Gefolgsmann. Die Witigonen waren ein altböhmisches Adelsgeschlecht. Auf ihre Geschichte nimmt —> Adalbert Stifter in seinem Roman »Witiko« Bezug. Abkürzungen: Wicko, Wiko.

Wolf. Auch Wolff: selten geworden. Der Name bezieht sich auf die Stärke eines Wolfs. 20./21. Jh.: Der Liedermacher Wolf Biermann, einst aus der DDR ausgebürgert, gilt noch immer als wichtiger Zeitzeuge. Variante: Wulf.

Wolfgang: traditionell. Bestimmt nicht hitverdächtig. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Wolf und Streit. 18./19. Jh.: Johann Wolfgang von Goethe gilt als unübertroffener Dichterfürst, als Geistesgröße und Universalgenie. Er ist der wichtigste, vor allem interessanteste Vertreter der Weimarer Klassik und inzwischen längst selbst zum Klassiker geworden. Ganz oben in der Rangliste der Weltliteratur. 20./ 21. Jh.: Wolfgang Petersen, Filmregisseur, Filmproduzent, ist nach dem Erfolg seines Antikriegsfilms »Das Boot« nach Hollywood gegangen und hat dort Karriere gemacht. Abkürzungen: Wolf, Wölfl, Wölfel, Wolfer.

Wolfram: ziemlich out. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: stark wie ein Wolf. 12./13. Jh.: Wolfram von Eschenbach war ein bedeutender Ritter und Minnesänger.

Wychmann: bodenständig. Friesisch. Verwandt mit Namen wie —> Wynand. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung der Anfangssilbe: Kampf. Abkürzungen: Wych, Wyn, Wyne. Wyn, Wyne: modern. Spritzig. Kurzformen von —> Wynand. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Kampf, kühn.

Wynand: interessant, individuell. Verwandt mit -+ Winand. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Kampf, kühn. Abkürzungen: Wyn, Wyne.




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