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Fabian. Auch Fabius, Fabianus: beliebter Klassiker mit Tradition. Aus dem Lateinischen. Hinweis auf ein römisches Geschlecht. 3. Jh. v. Chr.: Der kluge Stratege Fabius Maximus rettete Rom vor Hannibal. 3. Jh.: Papst Fabianus organisierte die Frühkirche, keine einfache Aufgabe in jener unruhigen Zeit. Starb als Märtyrer. Namenstag: 20. Januar. Abkürzungen: Abi, Bi, Bib, Bibby, Bibi, Ian, Jan.

Fabien: leicht, locker, eben französisch. Aus dem Lateinischen. Hinweis auf ein römisches Geschlecht.

Fabio. Auch Fabiano: fröhlich, munter. Nicht nur in Italien und Spanien populär. Verwandt mit —> Fabian. Aus dem Lateinischen. Hinweis auf ein römisches Geschlecht.

Fabre: individuell. Aus dem Französischen. Bedeutung: der kleine Schmied. In Italien: Faroni.

Fabricio, Fabrizio: unbeschwerter als —> Fabricius. Aus dem Lateinischen. Hinweis auf ein römisches Geschlecht. 20. Jh.: Der Schriftsteller Guiseppe Tomasi di Lampedusa machte durch seinen Roman »Der Leopard«, in dem Fürst Fabrizio Sahna die Hauptrolle spielt, den Namen auch außerhalb Italiens bekannter. Abkürzungen: Fa, Fabio.

Fabricius: edel, zeitlos. Aus dem Lateinischen. Hinweis auf ein römisches Geschlecht. 3. Jh. v. Chr.: Konsul Gaius Fabricius Luscinus war ein römischer Staatsmann und Feldherr. Galt als rechtschaffen, tugendhaft und tapfer. In Frankreich: Fabrice. Abkürzungen: Fabio, Ric, Ricci.

Falk, Falc. Auch Falko, Falco: kurz, schlicht und einfach. Ein alter Name, der an die Zeit der Ritter und Falkner erinnert. Bedeutung: Falke. 6. Jh.: Falko, Bischof von Tondern, Maastricht, soll ein gelehrter Mann gewesen sein, ein Vorbild für seine Gemeinde. 20. Jh.: Falco, bürgerlich Johannes Holzel, war ein charismatischer österreichischer Sänger. 20./21. Jh.: Falko Bindrich ist ein junger deutscher Großmeister im Schach.

Farold, Farolt: aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: fahren und walten. Variante: Farald. Abkürzung: Faro.

Faust, Faustus. Auch Faustinus: aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Glückliche. 4. Jh.: Faustus von Mileve war ein Kirchenmann und Gelehrter. 5 .16. Jh.: Anicius Faustus Al-binus Basilius war der letzte römische Konsul. Als der Ostgotenkönig Totila Rom eroberte, floh er mit anderen Aristokraten nach Konstantinopel. 16. Jh.: Vorbild für —> Johann Wolfgang von Goethes Faust soll ein Mann gewesen sein, der durch die Lande zog, die Zukunft voraussagte, Possen riss und so viel Hokuspokus machte, dass die Leute sagten, er sei mit dem Teufel im Bunde. In Italien und Spanien: Faustino oder Fausto.

Faustin: individuell, selten. Verwandt mit —> Faust. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Glückliche.

Federico, Federigo: erinnert an Sonne und Süden. In Spanien und Italien übliche Ableger von —> Friedrich. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, mächtig, reich. 19./20. Jh.: Federigo Enriques, italienischer Mathematiker, Meister der algebraischen Geometrie. 20. Jh.: Federico Fellini zählt bis heute zu den bedeutendsten Filmregisseuren Italiens. Filme wie »La Strada« oder »Das Süße Leben« sind Klassiker geworden. Abkürzungen: Fedo, Fedu.

Fedor, Feodor: ansprechend. Besonders, aber nicht zu ausgefallen. In Deutschland übliche Kurzformen des russischen Namens Fjodor, verwandt mit —> Theodor. Aus dem Griechischen. Bedeutung: Geschenk von Gott. 19./20. Jh.: Fedor Alexis Flinzer, deutscher Autor, Pädagoge und Zeichner der Gründerjahre. Schuf vor allem Illustrationen für Kinder-, Jugend- und Bilderbücher.

Felipe: fröhlich, angenehm. In Spanien verbreitet. Verwandt mit —> Philipp. Aus dem Griechischen. Bedeutung: Pferdefreund. Durch den spanischen Thronfolger Felipe, Prinz von Asturien, wieder weltweit ins Gespräch gekommen. Abkürzungen: Lippi, Lippo.

Felix: unkompliziert, charmant und seit langer Zeit äußerst beliebt. Ein biblischer Name. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Glückliche. 3. Jh.: Felix von Nola, ein Priester und Märtyrer wurde wegen seiner Gläubigkeit verehrt. Namenstag: 14. Januar. 5. Jh.: Papst FelixII., ein verheirateter Priester mit mehreren Kindern, trat für die Unabhängigkeit der Kirche vom Kaiser ein. 19. Jh.: Jakob Ludwig Felix Mendelssohn-Bartholdy war ein Komponist der Romantik. Entdeckte die Werke von —> Johann Sebastian Bach wieder, der bis dahin dem breiten Publikum fast unbekannt war. So führte er mit großem Erfolg dessen Matthäuspassion auf. In Frankreich: Fehden, Felix; in Italien: Feiice; in Russland: Feliks. Abkürzungen: Fedo, Lex, Lipp, Lix.

Felizian, Felician: edel, ansprechend. Verwandt mit —> Felix. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Glückliche. Abkürzungen: Fedo, Lex, Lipp, Lix, Zano.

Ferdinand: klassisch, passt immer. Jetzt wieder populärer. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, gewagt, kühn. Ein Kaiser- und Königsname, vor allem bei den Habsburgern jahrhundertelang gefragt. 19./20. Jh.: Ferdinand von Richthofen, Forscher, Geograph und Weltreisender war vor allem an Amerika, Asien und China interessiert. Gab der »Seidenstraße« ihren Namen. Außerdem: Graf Ferdinand von Zeppelin, deutscher General und Flugpionier. Entwickelte den Zeppelin, ein voll funktionsfähiges Luftschiff. Nicht zu vergessen: Ferdinand Porsche, genialer Pionier unter den Autokonstrukteuren, wird noch heute bewundert für sein Können. Seine bekannteste Konstruktion war der VW Käfer. In Frankreich: Fernand. Ferrand; in Italien: Ferdinando, Ferrante, Ferranto, auch Fernando; in Spanien außerdem: Fernän, Fernändez; in Ungarn: Nändor. Abkürzungen: Andi, Ando, Andy, Dino, Ferdi, Ferdie, Feri, Ferry, Nando, Nano, Nante.

Ferenc: originell. In Ungarn zu Hause. Verwandt mit —> Franz. Bezieht sich auf den Heiligen Franz von Assisi. Fernandel: Kosename aus Frankreich. Verwandt mit Ferdinand. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, gewagt, kühn. 20. Jh.: Fernandel, eigentlich Fernand Joseph Desire Contandin, war ein französischer Schauspieler, Sänger und Komiker, bekannt durch seine Paraderolle des —> Don Camillo in den gleichnamigen Filmen. Abkürzungen: Andi, Ando, Andy, Ferdi, Feri, Ferry, Nando.

Ferry: ursprünglich Kurzform von -* Ferdinand. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, gewagt, kühn.

Fidelio: aus Südeuropa. Hergeleitet von Fidelius. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: ehrlich, zuverlässig. 19. Jh.: »Fidelio«, die einzige Oper von —> Ludwig van Beethoven, erinnert an diesen Namen. Wurde vom Komponisten selbst als Befreiungsoper gegen jede Form der politischen Unterdrückung bezeichnet und später besonders in Frankreich bejubelt. Abkürzungen: Fides, Fido, Lio.

Fidelis, Fidelius: ansprechend, selten. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: ehrlich, zuverlässig. 16./17. Jh.: Der heilige Fidelis von Sigmaringen, Priester, Mönch und Missionar, geriet in Bauernkriegen zwischen die Fronten. Starb als Märtyrer. Namenstag: 24. April. Variante: Fidel. In Frankreich: Fidele. Abkürzungen: Fide, Fidel, Fidl, Fido, Fidus, Lios, Lius.

Filibert, Filiberto: angenehm. Verwandt mit-» Philibert. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: groß, glänzend. Wird auch als Variante von —> Philipp begriffen. Aus dem Griechischen. Bedeutung: Pferdefreund. 19./20. Jh.: Der Italiener Rudolph Valentino, eigentlich Rodolfo Alfonso Raffaello Piero Filiberto Guglielmi di Valentina, war ein eindrucksvoller Tänzer, vor allem jedoch großer Stummfilmstar und Latin Lover in den Anfangszeiten von Hollywood. Ließ Frauenherzen höher schlagen. In Italien: Filiberto. Abkürzungen: Bert, Fil, Fili, Fill, Filii, Fily.

Filip, Filipp: in etlichen Ländern Europas übliche Form von —> Philipp. Aus dem Griechischen. Bedeutung: Pferdefreund. Abkürzungen: Fili, Fill, Filii, Fily, Lippo.

Filippo: in Italien übliche Form von —> Philipp. Aus dem Griechischen. Bedeutung: Pferdefreund. 14./15. Jh.: Filippo Brunelleschi war ein berühmter Architekt und Bildhauer der Frührenaissance. Sein Hauptwerk ist die Kuppel des Doms Santa Maria del Fiore in Florenz. Außerdem erfand er Maschinen und Apparate, die die Bauarbeiten erleichterten. 15. Jh.: Fra Filippo Tommaso Lippi - auch Fra Lippo Lippi genannt - arbeitete als Maler mit eigener Werkstatt in Florenz. War stark von Brunelleschi beeinflusst. Kosename: Filippino. Abkürzungen: Fil, Fili, Fill, Filii, Filly, Filko, Fily, Lippo, Pippo.

Finley: frisch, lässig. Aus dem Keltischen. Bedeutung: der Blonde, Helle. Abkürzungen: Finn, Lenny.

Finn, Fynn: licht, luftig, unkompliziert. Seit Jahren sehr beliebt. Verschiedene Wurzeln: Einmal aus dem Nordischen. Bedeutung: der aus Finnland. Dann aus dem Keltischen. Bedeutung: der Blonde, Helle.

Fiore: aus Italien. Verwandt mit Florus. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Blühende. Auch: Fiorello, Fiorenzo.

Fiorenzo: aus Italien. Verwandt mit —> Florus. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: Blume. Abkürzungen: Fio, Fiore, Renzo.

Fjodor: im Osten Europas üblicher als im Westen. Verwandt mit Theodor. Aus dem Griechischen. Bedeutung: Geschenk von Gott. 19. Jh.: Fjodor Dostojewski war einer der größten russischen Schriftsteller, seine Werke zählen zur Weltliteratur.

Flavio: munter, fröhlich. Aus Italien. Hergeleitet vom edlen, klassischen Namen Flavius. Aus dem Lateinischen. Bezieht sich auf die römische Familie der Flavier, die mehrere Kaiser stellte. 1. Jh.: Der letzte Kaiser aus dieser Familie war Titus Flavius Domitianus. Wollte Ordnung in Rom schaffen und machte sich dabei viele Feinde. Abkürzungen: Fio, Flo, Lio.

Florens, Florenz: liebenswürdig, individuell. Hergeleitet von Florentius. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: blühend. 2./ 3. Jh.: Quintus Septimus Florens Tertullianus, begabter Kirchenschriftsteller und lateinischer Theologe, erregte viel Aufmerksamkeit durch seine kritische Haltung der frühkatholischen Großkirche gegenüber. 18./19. Jh.: Ernst Florens Friedrich Chladni war ein Physiker, der die experimentelle Akustik begründete. Entdeckte die nach ihm benannten Klangfiguren. Außerdem betrieb er Meteoritenforschung. Erkannte als erster, dass die auf der Erde gefundenen Meteoriten aus dem Weltraum stammen. Abkürzungen: Flo, Flori, Flory, Renz, Renzo, Rezzo.

Florent: in Frankreich gefragt. Verwandt mit -* Florens. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: blühend.

Florentin, Florentinus: hergeleitet von Florentius. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: blühend.

Florestan: romantisch. Wahrscheinlich aus Frankreich stammende Form von -+ Florens. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: blühend. 19. Jh.: Berühmt geworden ist der Florestan aus der Oper »Fidelio«, die einzige, die —> Ludwig van Beethoven schrieb.

Florian, Florianus: Klassiker. Immer passend und seit jeher sehr beliebt. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Blühende. 2. Jh.: Marcus Annius Florianus ernannte sich selbst zum römischen Kaiser. Wurde von seinem Gegner Marcus Aure-lius Probus bald wieder entthront. 4. Jh.: Der heilige Florian wird als Schutzheiliger bei Feuergefahr verehrt. Namenstag: 4. Mai. 20./21. Jh.: Florian Graf Henckel von Donnersmarck, Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent, ist ein junger, schon gefeierter Oscargewinner. Variante des Namens: Flurin. In Griechenland: Floros. Abkürzungen: Flo, Flori, Florie, Florry, Flory, Linus.

Florindo: verwandt mit Florentius. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: blühend. 18. Jh.: -> Georg Friedrich Händel komponierte eine Oper von solchem Umfang, dass er zwei Werke daraus machte: »Daphne« und »Florindo«. Beide Opern gelten als verschollen. Jahrzehnte später: Carlo Goldoni schrieb sein Theaterstück »Der Diener zweier Herren«. Darin spielt ein Florindo eine entscheidende Rolle. Variante: Florin. Abkürzungen: Flo, Rindo, Rino.

Floris: schlicht, wirkungsvoll. Verwandt mit -> Florus. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Blühende. 16. Jh.: Der Architekt und Bildhauer Cornelis Floris de Vriendt aus Antwerpen hinterließ hervorragende Bauwerke, die wir heute noch bewundern. Abkürzungen: Fio, Flo.

Florus: edel. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Blühende.

Folker: aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Volk, Heer. In Friesland: Folko. —> Volker.

Fortunat: ungewöhnlich. Individuell. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: beglückt. 16. Jh.: Markgraf Eduard Fortunat von Baden machte Schulden in Fülle. Um Geld aufzutreiben, versuchte er sich in Alchemie und Falschmünzerei. In England: Fortune; in Frankreich: Fortune; in Italien: Fortunio. Abkürzungen: Natus, Nuno, Unno.

Francesco: warm, angenehm wie die Sonne. Aus dem Italienischen. Bedeutung: der Französische. 14. Jh.: Francesco Petrarca, Dichter, Geschichtsschreiber und Humanist. Ein Zitat von ihm: »Es ist ein großer Unterschied, ob ich etwas weiß, oder ob ich es liebe, ob ich es verstehe oder ob ich nach ihm strebe!« 20./21. Jh.: Francesco Caroli, Artist und Clown aus Italien, trat in allen großen Zirkusmanegen und manchmal auch im Film auf. War mit —> Charlie Chaplin befreundet. Abkürzungen: Esco, Fran, Franco, Franjo.

Francis: lässig. In England aktuell. Verwandt mit Francesco. Bedeutung: der Französische. 19. Jh.: Das englische Allroundtalent, Sir Richard Francis Burton, Konsul, Weltreisender, Orientalist, beherrschte etliche orientalische Sprachen. Führte ein aufregendes Leben: Reiste verkleidet nach Mekka - an einen für Christen verbotenen Ort, - übersetzte »Tausendundeine Nacht« und entdeckte den Tanganjikasee in Afrika. Abkürzungen: Cisko, Ciso, Cris, Fran, Franco.

Frank, Franck: einfache Schreibweise, klar und deutlich. Wahrscheinlich Ortsbezeichnung aus Franken. Vielleicht auch Hinweis auf von Steuern befreite Bauern, die im Spätmittelalter als »frank und frei« bezeichnet wurden. Für andere eine Kurzform von -> Franziskus. 19./20. Jh.: Franklin Delano Roosevelt war der einzige amerikanische Präsident mit drei Amtszeiten. Führte vor dem zweiten Weltkrieg unter dem Schlagwort »New Deal« einschneidende Wirtschaftsreformen durch. Arbeitete noch in den Kriegsjahren an einer gerechten Nachkriegsordnung und trieb die Gründung der Vereinten Nationen voran. 20. Jh.: Frank Wedekind, eigentlich Benjamin Franklin, gründete die satirische Zeitschrift »Simplicissimus« mit. Auch mit seinen Theaterstücken provozierte er. Aus ganz anderem Holz: Der Schauspieler, Entertainer und Sänger Frank Sinatra, der sich mit seinen Liedern weltweit in die Herzen sang. Seine außergewöhnliche Stimme brachte ihm den Beinamen »The Voice« ein. Eine Variante: Franko. In Italien: Franco; in England: Franklin; in Spanien: Francisco.

Franz: knapp, eingängig. Überall verständlich. Deutsche Fassung von Francesco. Aus dem Italienischen. Bedeutung: der Französische. 12./13. Jh.: Franz von Assisi wollte so glaubwürdig leben wie Jesus gelebt hatte. Gründete zusammen mit anderen den Franziskanerorden. Namenstag: 4. Oktober. 18./19. Jh.: Franz Schubert versuchte als Komponist Fuß zu fassen. Leider wurden seine Kompositionen erst nach seinem Tod wirklich geschätzt. 19. Jh.: Franz Liszt erregte dank seiner Virtuosität auf dem Klavier und als Komponist Aufsehen. War außerdem der Vater von Cosima, der späteren Ehefrau von Richard Wagner. 19./20. Jh.: Franz Kafka, Jurist, Schriftsteller, regte mit Büchern wie »Der Prozess« oder »Das Schloss« seine Leser zum Nachdenken an. Ein Zitat von ihm: »Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis - vielleicht ist keines da.« In Frankreich: Francois; in Osteuropa: Francisk, Franciszek, Franek, Fran-tek; in den Niederlanden und in Schweden: Frans; in Dänemark: Frants. Kosenamen: Cecco, Cisco, Cisko, Fran, Franc, Franco, Franjo, Frank, Paco, Pako, Pancho, Zisko. Ferenc.

Franziskus. Auch Franciscus: Klassiker. Verwandt mit —> Francesco. Aus dem Italienischen. Bedeutung: der Französische. In Südeuropa: Francisco.

Fred. Auch Fredy oder Fredo: Kurzformen von Namen wie etwa Frederich, —> Alfred oder Manfred.

Frederic: französische Form von —> Friederich. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, Herrschaft, mächtig, reich. Abkürzungen: Fred, Freddy, Fredo, Rico.

Frederick, Frederik. Auch Frederic: im Norden und in England geschätzte Formen von —> Friederich. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, Herrschaft, mächtig, reich. Weitere Formen: Frederich, Fredrich, Fredrik, Frerich. Abkürzungen: Ferk, Fredo, Rick, Ricky.

Frederico: im Süden übliche Form von —> Friedrich. Aus dem -Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, Herrschaft, mächtig, reich. Abkürzungen: Fred, Freddy, Fredo, Rico.

Frido, Friddo: angenehm. Passt immer und überall. Kurzform von —> Friedrich. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, Herrschaft, mächtig, reich. Auch Friedo.

Fridolin. Auch Friedolin: beschwingt, heiter, beliebt. Kurzform —> Friedrich. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, Herrschaft, mächtig, reich. 5 .16. Jh.: Dem Missionar Fridolin von Säckingen soll der Legende nach im Traum eine Insel erschienen sein. Auf der Suche nach diesem »Paradies« kam er an den Rhein, wo er predigte und vielerorts Kirchen errichten ließ. Namenstag: 6. März. Abkürzungen: Frid, Fridl, Frido, Friddi, Frits, Fritz, Lino.

Fridtjof. Auch Frithjof: aus dem Nordischen. Bedeutung: Friede und wahrscheinlich Fürst. 19./20. Jh.: Die Lebensgeschichte von Fridtjof Nansen, Zoologe, Polarforscher und Staatsmann aus Norwegen, liest sich wie ein Abenteuerroman. Lief auf Skiern durch Grönland und legte dabei in zwei Monaten über 500 km zurück. Machte sich später mit Hundeschlitten und Kajak zum Nordpol auf. Musste auf dem Rückweg unter primitivsten Bedingungen auf einer Inselgruppe im Nordpolarmeer überwintern. Nach dem ersten Weltkrieg leitete er bei der ersten Zusammenkunft des Völkerbundes die norwegische Delegation und wurde im selben Jahr Hochkommissar des Völkerbunds für Flüchtlingsfragen. Bekam für seine unermüdlichen Arbeiten in der Flüchtlingshilfe schließlich den Friedensnobelpreis verliehen. Abkürzungen: Frid, Jof.

Fried, Frid: prägnant. Überall verständlich. Kurzformen von Namen mit der Anfangssilbe »Fried«, wie etwa Friedhelm, Friedenand. Alle »Fried« -Namen stammen aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Frieden.

Friedel, Fridel: Kurzformen von männlichen Namen mit der Anfangssilbe »Fried«, wie etwa Friedhelm, Friedenand. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Frieden.

Friedemann, Friedmann: sympathisch. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede und Mann. 18. Jh.: Wilhelm Friedemann Bach, ältester Sohn von —> Johann Sebastian Bach und der begabteste, sagen Kenner. Musste seinen Lebensunterhalt durch Kompositionen, Konzerte und Unterricht verdienen, was ihm nur mit großer Mühe gelang. Abkürzungen: Fried, Friedel, Frieder, Mannu, Manu.

Friedenand: ein alter Name. Verwandt mit —> Ferdinand. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, Schutz und mutig, kühn. Abkürzungen: Fried, Friedel, Frieder.

Frieder, Frider: ansprechend, unkompliziert. Kurzformen von Namen mit der Anfangssilbe »Fried«, wie etwa Friedhelm, Friedenand. Alle »Fried« -Namen stammen aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede. 19. Jh.: Ein Märchen der Brüder Grimm heißt »Frieder und das Katherlieschen«. 20./21. Jh.: Frieder Bernius, ein erfolgreicher Dirigent, gewann wichtige Musikpreise. Außerdem: Die deutsche Autorin Gudrun Mebs hat mit ihren Büchern von Frieder und seiner Oma Klassiker der Kinderliteratur geschrieben. »Oma! Schreit der Frieder« wird besonders von Kindergartenkindern geliebt.

Friedger: ein alter Name, fast vergessen. Passt überall. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, Speer. Eine weiter Form: Fridiger. Abkürzungen: Fried, Friedo.

Friedrich. Auch Friederich: ein Klassiker. Mal mehr, mal weniger im Gespräch, aber immer präsent. Aus dem Althochdeutschen: Bedeutung: Friede, Herrschaft, mächtig, reich. Die Reihe berühmter Friedrichs ist lang. 12. Jh.: Friedrich I., römisch-deutscher Kaiser. Wegen seines roten Bartes Barbarossa genannt. 13. Jh.: Friedrichll., römisch-deutscher Kaiser, wird als hochintelligent beschrieben, fortschrittlich in seinem Denken. 18./19.1h.: Friedrich Schiller, neben —> Johann Wolfgang von Goethe der bedeutendste deutsche Dichter und Denker der Weimarer Klassik. Seine Werke werden noch heute gelesen und aufgeführt. Berühmt sind vor allem seine Balladen. Wer kennt sie nicht noch aus der eigenen Schulzeit - »Die Kraniche des Ibykus« oder »Die Bürgschaft«? Ein großer deutscher Lyriker, der heute noch gelesen wird: Friedrich Hölderlin. Eine weitere Namensform: Fridericus. In Polen: Fryderyk. Abkürzungen: Brisko (aus Russland), Ferry, Frek, Frerk, Friddo, Frido, Fried, Friede, Riek, Rik, Rix. Siehe Fritz. —> Frederic, —> Frederic, Frederico.

Friso. Auch Frieso: unaufdringlich, angenehm. Leicht verständlich. Anpassungsfähig. Ein alter Name, vor allem bei den Niederländern beliebt. Aus dem Althochdeutschen. Soll sich auf die Friesen beziehen. Ein Sohn von Königin Beatrix der Niederlande heißt mit zweitem Namen Friso.

Fritz: einfach, klar, schnörkellos und wieder gefragt. Kurzform von —> Friedrich. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Friede, Herrschaft, mächtig, reich. 18. Jh.: Friedrich der Große, König von Preußen, genannt der »Alte Fritz«, war machtbewusst und oft unwirsch, aber auch gebildet und hochmusikalisch. Unter seiner Ägide wurde Preußen groß und stark. Bemühte sich um Offenheit und Toleranz. Ein Wahlspruch von ihm: »Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden!« Ein anderer: »Ich bin der erste Diener meines Staates!« 20./21. Jh.: Fritz Walter war einer der weltweit besten Fußballer. Im Niederländischen: Frits.

Frowin. Auch Frohwin: fröhlich, unbeschwert, ein alter Name. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: froh.

Fulbert: ein Name mit langer Geschichte. Wahrscheinlich verwandt mit Volkbert. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Volk, glänzend. 11. Jh.: In jener Zeit hieß der Bischof von Chartres Fulbert. Auf ihn geht der Bau der Kathedrale zurück. Abkürzung: Bert.

Fulvio, Fluvius: in Italien üblicher. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Rotgelbe.




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