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Said: aus dem Arabischen. Bedeutung: glücklich. In der Türkei: Sait.

Salim: aus dem Arabischen. Bedeutung: unversehrt. In der Türkei: Selim.

Salomo, Salomon: traditionell. Schon lange im Umlauf. Ein biblischer Name. Aus dem Hebräischen. Bedeutung: Glück, Friede. 10. Jh. v. Chr.: König Salomon war der Bibel zufolge nach Saul und —> David der dritte Herrscher des vereinigten Königreichs Israel. Statt auf eine Vergrößerung seines Reichs aus zu sein, trieb er Handel mit den umliegenden Ländern und festigte die friedlichen Beziehungen zu ihnen. Salomon soll tolerant, aufgeklärt und weise gewesen sein. Das »Salomonische Urteil« ist heute noch im allgemeinen Sprachgebrauch zu finden. Es geht der Legende nach auf ein weises Urteil zurück, das er im Fall zweier Mütter fällte, die sich um dasselbe Baby stritten. 17./18. Jh.: —> Georg Friedrich Händel komponierte ein Oratorium namens »Solomon«. In England: Solomon. Slawisch: Solms. Abkürzung: Momo.

Salvator. Auch Salvador: selten, individuell. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: Erretter. 20. Jh.: Der Spanier Salvador Dali, exzentrischer Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Filmemacher und Schauspieler, ist vor allem als einer der Hauptvertreter des Surrealismus bekannt geworden. Malte häufig Motive aus der Welt des Unbewussten. In Italien: Salvatore. Abkürzungen: Salo, Sam, Sasso.

Sam. Auch Sammy: ursprünglich englische Kurzformen von —>  Samuel. Aus dem Hebräischen. Bedeutung: Erhört von Gott. Kosenamen: Sami, Sammie, Samy.

Sami: angenehm. Aus Arabien. Bedeutung: erhaben.

Samson. Auch Simson: heute international. Aus dem Hebräischen. Wahrscheinliche Bedeutung: stark wie die Sonne. Nach der Bibel lebte Samson zu der Zeit, als die Israeliten von den Philistern unterdrückt wurden. Samson war mit übermenschlicher Kraft begabt. Das Geheimis seiner Stärke lag in seinen Haaren, die nie abgeschnitten werden durften. Als seine Geliebte Delila ihm das Geheimnis entlockt hatte, verriet sie ihn an die Philister. 18. Jh.: —> Georg Friedrich Händel schrieb ein Oratorium mit dem Titel »Samson«. Abkürzungen: Sam, Sammy, Sasso.

Samuel: ein Klassiker, der immer seine Anhänger hat. Längst international. Ein biblischer Name. Aus dem Hebräischen. Bedeutung: von Gott erhört. 17. Jh.: Mit Samuel Freiherr von Pufendorf, einem Rechtsgelehrten und ersten Professor für Natur- und Völkerrecht, begann eine neue Ära des juristischen Denkens. 18./19. Jh.: Samuel Hahnemann, Übersetzer, Schriftsteller, Mediziner und Chemiker, begründete die Homöopathie, eine der bekanntesten und erfolgreichsten Methoden der Alternativmedizin. Ihr Grundsatz lautet: »Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt«. Hahnemann betrieb zahlreiche Selbstversuche mit Medikamenten und perfektionierte auf diese Weise seine Behandlungsmethoden. 20. Jh.: Der irische Schriftsteller Samuel Beckett, in Frankreich lebender Nobelpreisträger für Literatur, gab dem Publikum mit seinem Theaterstück »Warten auf Godot« Rätsel auf. Abkürzungen: Muck, Mungo, Sam, Sammy.

Sander: individuell, unaufdringlich. Aus den Niederlanden. Bereits im 18. Jh. als Kurzform von —> Alexander bekannt. Aus dem Griechischen. Bedeutung: schützen und Mann.

Sändor: angenehmer Zweisilber. Aus Ungarn. Kurzform von —> Alexander. Aus dem Griechischen. Bedeutung: schützen und Mann. Abkürzungen: Dodi, Odo.

Sandro: aus Italien. Ehemals Kurzform von —> Alexander. Aus dem Griechischen. Bedeutung: schützen und Mann. Kosename: Sandrino. Abkürzungen: Dodi, Odo.

Santo: ein attraktiver Zweiklang aus Italien. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: erhaben. Kosename: Santino.

Sascha, Sasha: ehemals russische Kurzformen von —> Alexander. Aus dem Griechischen. Bedeutung: schützen und Mann. Sascha ist auch als Mädchenname bekannt. 20./21. Jh.: Sasha ist ein erfolgreicher deutscher Popsänger.

Saul: unkompliziert in der Schreibweise. Überall verständlich. Ein biblischer Name. Aus dem Hebräischen. Bedeutung: der Erbetene. Der Bibel nach war Saul der erste König Israels. 17./18. Jh.: Ein berühmter Saul, König von Israel, spielt in einem von —> Georg Friedrich Händel komponierten gleichnamigen Oratorium eine Rolle.

Scott: kurz, eindeutig. International. Aus dem Englischen. Bedeutung: der Schotte. 19./20. Jh.: In den USA war Scott Joplin ein erfolgreicher Ragtime-Komponist und -Pianist. Bei der Filmmusik für den Film »Der Clou« mit Robert Redfort griff man auf das Werk Joplins zurück. Dadurch kam der Ragtime wieder zur Geltung. Kosename: Scotty.

Sean: lässig, modern. Aus Irland. Verwandt mit —> Jean. Aus dem Hebräischen. Bedeutung: der Herr ist gnädig. 20./21. Jh.: Bekannt geworden durch den Schauspieler Sean Connery, der in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts als James Bond um den Globus unterwegs war. Etablierte sich später als Charakterdarsteller.

Sebald: angenehm, unaufdringlich. Verwandt mit Siegbald. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sieg und kühn. 18. Jh.: Hinter dem Namen Johann Sebald Neusönner verbarg sich ein kurfürstlich-bayerischer Geheimsekretär, der seine Agenten bis nach Böhmen schickte. Kaiser Leopold I. in Wien hatte einiges dagegen einzuwenden. Eine andere Form: Sebert. Abkürzungen: Baldus, Bolo, Sebe, Sebo, Seth. Siehe Siegbald.

Sebastian: traditionell und trotzdem aktuell. Aus dem Griechischen. Bedeutung: der Erhabene. 3. Jh.: Ein römischer Soldat namens Sebastian starb damals als Märtyrer. Wurde später heiliggesprochen. Namenstag: 20. Januar. 19. Jh.: Sebastian Kneipp, bayerischer Priester und Hydrotherapeut, hat die heilende Wirkung von Wasseranwendungen bekannt gemacht. Seine Kneipp-Therapie wird noch heute vor allem zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems und erfolgreich bei Krampfadern eingesetzt. 20. Jh.: Interessant und verständlich erklärte der Publizist Sebastian Haffner einer breiten Öffentlichkeit die Entwicklung Deutschlands. In Frankreich: Sebas-tien; in Italien: Sebastiano. Koseform: Bastiano; in Spanien: Sebastian. Abkürzungen: Bastei, Basti, Bastia, Bastian, Bas-tien, Basti, Basto, Sebi, Sebo, Wastel.

Sepp: schlicht und klar. Im Süden bekannte Kurzform von —> Josef. Aus dem Hebräischen. Bedeutung: Gott möge hinzufügen. 19./20. Jh.: Josef Herberger, von allen nur Sepp genannt, war Fußballtrainer der Nationalelf. Führte die Mannschaft 1954 unter Kapitän —> Fritz Walter zum Sieg bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz. Noch heute als »Wunder von Bern« unvergessen.

Seraph, Seraphin: romantisch, verspielt. Ein biblischer Name. Nach dem Engel Seraphim. Abkürzung: Sebo.

Serenus: edel, klassisch. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: heiter. Einst ein römischer Beiname. 2. Jh.: Septimus Serenus war ein römischer Dichter. Von seinem Werk sind nur noch Zitate vorhanden. 3. Jh.: Serenus Sammonicus der Ältere war Antiquar in Rom, Schriftsteller und Erzieher der Prinzen bei Hofe. Abkürzungen: Nuno, Reno.

Sergio: in Italien aktuell. Hergeleitet von —> Sergius. Aus dem Lateinischen. Hinweis auf einen Familiennamen. 20. Jh.: Sergio Leone, italienischer Filmregisseur, erfreute vor allem mit Italo-Western. Unvergessen sein Klassiker »Spiel mir das Lied vom Tod«. Abkürzungen: Gio, Sego.

Sergius: klassisch. Aus dem Lateinischen. Bezieht sich auf einen Familiennamen. Zwischen dem 7. und dem 11. Jh. gab es etliche Päpste dieses Namens. Vor allem in Russland seit Jahrhunderten beliebt. In England und Frankreich: Serge; in Russland: Sergej. Abkürzung: Gio.

Servaz, Servatius: Im Süden bekannter als im Norden. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Gerettete. 4. Jh.: Bischof Servatius soll der Legende nach von einem Engel aus Jerusalem nach Tongern in Belgien gebracht worden sein, wo er zum Bischof geweiht wurde. Er soll später viele Wunder vollbracht haben und wurde entsprechend verehrt. Namenstag: 13. Mai. In Frankreich: Servais; in Italien: Servazio; in den Niederlanden: Servaas. Abkürzungen: Sero, Varo, Zio.

Severin, Severinus: schnörkellos. Unaufdringlich. Im Süden bekannt. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Strenge, Ernste. Es gab mehrere Heilige dieses Namens. 4. Jh.: Severin, Bischof von Köln, soll beim Tod seines Freundes Martin von Tours Engelsgesang vernommen haben. Namenstag: 23. Oktober. 7. Jh.: Zu jener Zeit gab es einen Papst dieses Namens. Abkürzungen: Rino, Senz, Sten, Vin, Vinn. .

Sibo, Siebo: Hergeleitet von fast verschwundenen Namen mit der Anfangssilbe »Sieg«, wie etwa Siegbrecht, Siegbod, Sieghard. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sieg.

Sid: frisch, modern. In England bekannt. Hergeleitet von Sidney, verwandt mit Sidonius. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: aus Sidon stammend.

Sidonius: extravagant. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: aus Sidon stammend. Abkürzungen: Dodo, Don, Sid.

Siebold. Auch Seibold: seltene Varianten von alten Namen wie Siegbald, Siebald, Siegbold. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sieg, kühn. Abkürzungen: Baldus, Bolo, Sibo, Siebert, Siebke, Siegi. Sebald.

Siegert: etwas moderner wirkende Variante von Sieghart. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sieg und hart. Abkürzungen: Gert, Siegi, Siggi, Sigo.

Siegfried, Sigfrid: nicht gerade top in unserer Zeit. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sieg und Friede. Der bekannteste Siegfried, der große, siegreiche Held, mit dem sich viele Jungen identifizieren können: Siegfried aus dem Nibelungenlied, Königssohn aus Xanten. Galt als unverwundbar, weil er im Blut des Drachen Fafnir gebadet hatte. Besaß jedoch eine verwundbare Stelle an seinem Rücken, die beim Bad von einem Lindenblatt bedeckt worden war. Kriemhild verriet ohne böse Absicht sein Geheimnis und so gelang es —> Hagen von Tronje, ihn zu ermorden. 19. Jh.: »Siegfried« ist übrigens auch ein Titel der Opern-Tetralogie »Der Ring des Nibelungen« von Richard Wagner. Abkürzungen: Frid, Fried, Sibo, Sicco, Siek, Siff, Sig, Siggi. —> Sigurd.

Siegmar. Auch Sigmar: Namen, die heute nicht gerade hoch im Kurs stehen. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sieg, berühmt. Abkürzungen: Siek, Sierk.

Siem. Auch Siemen, Siemo: aus dem Norden. Verwandt mit —> Simon. Aus dem Hebräischen. Bedeutung: Erhörung. Oder Kurzformen von Namen, wie etwa Sieghard, Siegheld, Siegbrecht.

Sierk, Sirko: interessant. Aus Friesland. Hinweis auf Namen mit der Anfangssilbe »Sieg«. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sieg.

Sievert: unspektakulär und doch besonders. Aus Friesland. Hergeleitet von Siegward. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sieg, Hüter. Weitere Namensformen: Siewert, Siverd, Sivert, Siwert, Sewert. Abkürzungen: Sicco, Sico, Siek, Sierk, Siert, Siko.

Sigurd: in erster Linie in Norwegen und Island bekannt. Verwandt mit —» Siegfried. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sieg, Friede. Abkürzungen: Sicco, Siggi, Sigi, Sigo, Siko.

Silko: männliche Form von Silke. Verwandt mit —> Cäcilius. Aus dem Lateinischen. Hinweis auf ein altrömisches Geschlecht.

Silvan, Silvius. Auch Silvanus: edel, anpassungsfähig. Aus dem Lateinischen. Nach einer römischen Sage war Silvanus der Sohn des Faunus. Bei den alten Römern galt er als Gott der Wälder und Weiden, der Felder und Herden und wurde gerne als Satyr oder Bauer dargestellt. In Italien: Silvano; in Frankreich: Silvain, Sylvain. Abkürzung: Silo. —> Silvio.

Silvester, Sylvester: anspruchsvoll, außergewöhnlich. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: waldig. Zwischen dem 4. und dem 12. Jh. gibt es mehrere Päpste namens Silvester. Die Bezeichnung Silvester für das Jahresende geht auf Papst Silvester I. zurück. Namenstag: 31. Dezember. In Frankreich und Spanien: Silvestre; in Italien: Silvestro. Abkürzungen: Fesl, Festl, Silvo, Sten, Sylvo, Syste.

Silvio: aus Italien stammende Form von —> Silvanus, dem Gott der Wälder. 15. Jh.: Enea Silvio Piccolomini, Priester, Diplomat und Dichter, lebte am kaiserlichen Hof in Wien. Als Papst Pius II. entdeckte er nach einem ausschweifenden Leben Enthaltsam- und Genügsamkeit für sich.

Simon, Simeon: immer beliebt. Kommt in der Bibel häufiger vor. So erkennt nach dem Neuen Testament ein Simon als erster in Jesus von Nazaret den Messias. Namenstag: 28. Oktober. Die Liste beeindruckender Namensträger ist lang. 5. Jh. v. Chr.: Simon von Athen war ein zu dieser Zeit berühmter Pferdekenner und -Züchter. Brachte seine Kenntnisse darüber zu Papier. 17. Jh.: Ein bedeutender deutscher Barockdichter namens Simon Dach befasste sich in über tausend deutschen und lateinischen Gedichten mit den Wechselfällen des Lebens. Versuchte zusammen mit anderen kunstsinnigen Königsberger Bürgern dem Leben Freude abzugewinnen - allen Beschwernissen seiner Zeit zum Trotz. 18./19. Jh.: Georg Simon Ohm war Physiker und beschäftigte sich mit der damals noch weitgehend unerforschten Elektrizität. In Italien: Simone; in Spanien: Simon; in Russland: Semjon. Abkürzungen: Sim, Sony, Zim, Zimmy, Zimy.

Sixt. Auch Sixtus: aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Feine. Mehrere Päpste namens Sixtus sind in die Geschichte eingegangen. 16. Jh.: Unter der Herrschaft von Papst Sixtus V. wurden viele Kunstwerke der römischen Antike zerstört und durch christliche Motive ersetzt. 19. Jh.: In —> Richard Wagners Oper »Die Meistersinger von Nürnberg« hat ein Sixtus Beckmesser seinen Auftritt.

Sixten: in Schweden bekannter. Aus dem Nordischen. Bedeutung: Sieg und Stein. Abkürzungen: Sito, Sixt.

Sjard: aus Friesland stammende Form von Sieghard. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sieg und hart.

Skipp: frisch und schwungvoll. Aus dem Norwegischen. Bedeutung: Schiffseigner.

Sölve: aus Skandinavien und der nordischen Mythologie. Der Legende nach soll ein Haudegen namens Sölve einst als Pirat vor den Küsten Schwedens unterwegs gewesen sein. Ermutigte die Schweden, ihn zum König auszurufen. Als die sich weigerten, griff er das Land an, gewann die Schlacht und setzte sein Vorhaben durch.

Sönke: vor allem im Norden populär. Aus dem Althochdeutschen. Bedeutung: Sohn. 20./21. Jh.: Der deutsche Regisseur Sönke Wortmann heimste bereits zahlreiche nationale Filmpreise ein. Seine Komödie »Der bewegte Mann« gehört zu den erfolgreichsten deutschen Filmen. Begleitete während der Weltmeisterschaft 2006 die deutsche Nationalmannschaft mit der Kamera. Den Reinerlös des Dokumentarfilms »Deutschland. Ein Sommermärchen« spendete er an die SOS-Kinderdörfer.

Sören: aus Dänemark eingeführt. Verwandt mit —> Severin. Aus dem Lateinischen. Bedeutung: der Strenge, Ernste. 19. Jh.: Der dänische Philosoph Sören Kierkegaard wollte seine Leser nach eigener Aussage nicht bevormunden, sondern ihnen helfen, zu eigenen Erkenntnissen zu kommen. Seinen Mitmenschen blieb sein von Leiden und Leidenschaft geprägtes Denken lange fremd.

Sophus: anspruchsvoll. Aus dem Griechischen. Bedeutung: Idug, weise. In Skandinavien populärer. 19. Jh.: Marius Sophus Lie, norwegischer Wissenschaftler, hat die Mathematik ein Stück weitergebracht.

Spencer: lässig, locker. Aus dem Englischen. Bezieht sich auf einen Familiennamen. 20. Jh.: Der amerikanische Schauspieler Spencer Tracy schrieb in Hollywood Filmgeschichte. Gilt als einer der vielseitigsten Darsteller seiner Zeit. Mit der großen Katherine Hepburn verband ihn eine dauerhafte Beziehung bis zu seinem Tod, obwohl er sich nie von seiner Ehefrau scheiden ließ.

Stanislaus: hergeleitet von Stanislaw. Aus dem Slawischen. Bedeutung: standhaft, Ruhm. Weitere Formen: Stanislav, Stanislaw. In Italien: Stanislao; in Frankreich: Stanislas. Abkürzungen: Stan, Stani, Stanko, Stenzel, Stiva, Strasi.

Stefan. Auch Stephan, Stephen: ein Klassiker und ein biblischer Name. Aus dem Griechischen. Bedeutung: der Bekränz- ' te. 1. Jh.: Stephanus war ein Diakon der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem. Namenstag: 26. Dezember. 18./19. Jh.: Stephan Schütze, Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist, war ein häufiger Gast im Haus von —> Arthur Schopenhauer und —>Johann Wolfgang von Goethe in Weimar. Etwa gleichzeitig: Johann Stephan Pütter, Staatsrechtler und Publizist, der Rechtsgeschichte schrieb. 19./20. Jh.: Stefan George, deutscher Dichter und Lyriker des Symbolismus und später der Neuromantik, galt als eine ziemlich exzentrische Person. In Norddeutschland auch Steffen; in Skandinavien: Staffan, Staffen; in England: Stephen; in Ungarn: Istän; in Spanien: Esteban, Esteban, Estevan; in Italien: Stefano; in Frankreich: Ltienne, Estienne, Stephane; in Osteuropa: Stepan. Abkürzungen: Fanyo, Steff, Steffe, Steffel, Sten, Stillo, Stoffel.

Sten. Auch Steen: unkompliziert. Überall verständlich. Kurzform von —> Stefan. Aus dem Griechischen. Bedeutung: der Bekränzte. Oder aus dem Nordischen. Bedeutung dann: Stein. Kosename: Tenno.

Steve: englische Kurzform von —> Stefan. Aus dem Griechischen. Bedeutung: der Bekränzte. Oder aus dem Nordischen. Bedeutung dann: Stein. 20./21. Jh.: Steve Irwin war ein australischer Dokumentarfilmer, der durch seine TV-Show als »Crocodile Hunter« bekannt wurde. Setzte sich hauptsächlich für den Tierschutz ein. Starb bei Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef durch den Stich eines Stachelrochen ins Herz. Außerdem: Steve Martin ist ein amerikanischer Schauspieler, der vor allem wegen seiner komischen Rollen beliebt ist. Auch Steven.

Stig: frisch und dynamisch. In Dänemark üblich. Aus dem Nordischen. Bedeutung: steigen.

Sven: beliebt. Unkompliziert. Aus dem Nordischen. Bedeutung: junger Mann. Weitere Formen: Svenn, Swen, Svenning. In Dänemark: Svend.




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